Ich biete eine spezifische Gruppentherapie an, die auf Patientinnen und Patienten mit Angststörungen ausgerichtet ist. Hierzu gehören:

  • Panikstörungen
  • Agoraphobie
  • Soziale Phobie
  • Spezifische Phobien
  • Ggf. Generalisierte Angststörung
  • Ggf. Zwangsstörungen
  • Sonstige Ängste

Die Gruppe beginnt und endet mit denselben Mitgliedern. Die Teilnehmeranzahl ist abhängig von der aktuellen Nachfrage und kann 3-9 Teilnehmer umfassen. Die Gruppe ist zunächst auf 24 Sitzungen ausgerichtet, wobei eine Verlängerung grundsätzlich möglich ist.

Inhalte der Gruppentherapie sind unter anderem Krankheitsaufklärung, Aufklärung bezüglich Ängste und Gefühle, das Erarbeiten eines individuellen Entstehungs- und Veränderungsmodells der Angst, Problemanalysen, Angstbewältigungstrainings und Rückfallprophylaxen. Auch individuelle Themen im Kontext der Angstsymptomatik können bearbeitet werden. Die Gruppentherapie wird als Verhaltenstherapie beantragt und durchgeführt.

Gruppenpsychotherapie kann bei verschiedenen psychischen Erkrankungen und Beschwerden genauso hilfreich sein wie Einzelpsychotherapie, daher ist eine Gruppentherapie nicht als Ersatz oder Notlösung für eine Einzeltherapie zu verstehen. Die Gruppe profitiert stärker von der zwischenmenschlichen Arbeit, dem Erfahrungsaustausch der anderen Teilnehmer und dem echten Verständnis der Gruppenmitglieder. Wirksame Psychotherapie und Veränderungen finden häufig im direkten emotionalen Erleben statt, was ein Gruppensetting in vielen Fällen besser mobilisieren kann als die klassische Einzeltherapie.

Natürlich steht es jedem Teilnehmer frei, wie weit man sich öffnen möchte. Nichts geschieht gegen den Willen des Teilnehmers. Die Gruppentherapie ist ein geschützter Rahmen des gegenseitigen Respekts – nichts wird an Außenstehende weitergegeben.

Rahmenbedingungen: Da es sich um eine geschlossene und regelmäßig stattfindende Gruppe handelt, ist die Teilnahme an möglichst allen Sitzungen notwendig. Daher sind eine gewisse Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit notwendig. Versäumte Termine können bei Gruppen nicht nachgeholt werden und kurzfristige Verschiebungen sind häufig nicht koordinierbar, weshalb es bei vermehrten Abwesenheitszeiten aus psychotherapeutischer und organisatorischer Sicht zu Nachteilen des Teilnehmers führt. Daher wird jeder Interessent gebeten im Vorfeld zu prüfen, ob er/sie auch in Verbindung mit Urlauben, Arbeitszeiten und Motivationslage eine solche Teilnahme gewährleisten kann. Ich bin bestrebt, mit den Teilnehmern und der Gruppe eine für alle zufriedenstellende Lösung für eine gute Zusammenarbeit zu finden.

Die Gruppenpsychotherapie ist eine Kassenleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nach Beantragung des Teilnehmers und eines Psychotherapeuten mit Approbation in einem Richtlinienverfahren als Teil der vertragsärztlichen Versorgung übernommen. Bei einer privaten Krankenkasse setzen Sie sich bitte mit dieser in Verbindung, da die Kostenübernahme von Ihrer Police abhängt. Als Selbstzahler/in wird die Rechnung persönlich an Sie ausgestellt. Die Gebühren richten sich nach der geltenden Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) und bilden sich abhängig von der aktuellen Teilnehmeranzahl der jeweiligen Sitzung.

Vor Ihrem Einstieg in die Gruppe finden persönliche Gespräche im Einzelsetting mit mir persönlich statt, in denen wir uns kennenlernen, offene Fragen und Anliegen klären und eine erste Anamnese erheben. In dieser Zeit beantragen wir gemeinsam die Gruppentherapie bei Ihrer Krankenkasse.

Bei Interesse oder Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.


Siehe auch: Anmeldung | Kontakt